Eigenheim Sparen

Der Bausparvertrag ist eine optimale Anlage für alle, die auf feste Rendite setzen und Wertschwankungen vermeiden wollen.

Arbeitnehmer können ihre Vermögenswirksamen Leistungen von jährlich höchstens 480.- EUR auf einem Bausparvertrag anlegen. Wenn sie die Grenze des zu versteuernden Einkommens von 17900 EUR (35800 EUR bei Eheleuten) nicht überschreiten, erhalten sie nach Ablauf der Bindungsfrist von sieben Jahren über eine Antragsveranlagung 10% Arbeitnehmersparzulage, auf die vom Arbeitgeber eingezahlten Betrage.

Die Sparzulage wird erst am Ende der Sperrfrist (7 Jahre) in einer Summe ausgezahlt, unverzinst. Die Sperrfrist hat mit der Laufzeit des Vertrages wenig zu tun.

Der Staat zahlt die Arbeitnehmer – Sparzulage nur dann, wenn der Vertrag mindestens 7 Jahre besteht, ohne über das eingezahlte Geld zu verfugen. Die Beantragung der Sparzulage erfolgt durch die jährliche Steuererklärung und muss jedes Jahr neu beantragt werden.

Der Bausparer muss die Zulage mit einer von der Bausparkasse ausgefüllten Bescheinigung beim zuständigen Finanzamt anfordern. Das Finanzamt überweist den Betrag auf das Bausparkonto. Häufig übernimmt der Arbeitgeber im Rahmen der Tarifverträge die ganze oder einen Teil der Sparleistung. Sparbeitrage für Vermögenswirksame Leistungen können auch aus dem Lohn für Gelegenheitsarbeiten erbracht werden.

Beim Abschluss eines Bausparvertrages sollte man darauf achten, dass die Sparsumme nicht zu hoch ist. Nicht selten muss man nach 7 Jahren Sparzeit feststellen, dass man weit von der vereinbarten Bausparsumme entfernt ist, und dass das gewünschte Sparziel dadurch nicht erreicht werden kann.

Vorteile und Nachteile des Bausparens:

Was spricht dafür:

Hohe Sicherheit
Staatliche Forderung
Garantierter Darlehensanspruch mit günstigen Zinsen

Was spricht dagegen:

Mittlere Rendite
Eingeschränkte Verfügbarkeit